Datafest 2025: Innovation, Begegnung und ein Wermutstropfen

Veröffentlicht am: 03.11.2025

Wenn Technik auf Leidenschaft trifft, Papier lebendig wird und Zukunft greifbar erscheint – dann ist wieder Datafest-Zeit! Vom 7. bis 9. Oktober 2025 öffnete die Dataform-Gruppe in Großebersdorf wieder ihre Tore und verwandelte das Firmengelände in ein pulsierendes Zentrum der Druck-, Verarbeitungs- und Kommunikationswelt. 

 

Rund 400 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, um live zu erleben, wie moderne Druckproduktion, Automatisierung und Nachhaltigkeit heute zusammenspielen. Das diesjährige Motto „Talk about Paper“ war dabei mehr als ein Leitspruch – es wurde gelebt, gedruckt, geschnitten, gebunden, diskutiert und gefeiert.

Innovation zum Anfassen – und Staunen garantiert
Bei Dataform Media, Dataform Print und Printex drehte sich alles um den echten Blick hinter die Kulissen. Maschinen liefen im Echtbetrieb, Bögen rauschten, Farben leuchteten – und die Gäste konnten direkt dabei sein, wenn aus kreativen Ideen greifbare Produkte wurden. Ein zentrales Highlight war die On-Demand-Buchproduktion für die Buchschmiede, die eindrucksvoll zeigte, wie Bücher ab einem einzigen Exemplar professionell umgesetzt werden können – vom Manuskript bis zum hochwertigen Hardcover. Viele Besucher staunten, wie schnell aus einer Datei ein fertiges Buch entstand – ein Erlebnis, das besonders Kreative, Selfpublisher und Unternehmer inspirierte. Große Aufmerksamkeit zog auch die Produktneuheit „Mousepad aus Papier“ auf sich – ein Beispiel für nachhaltige Innovation mit Stil. Individuell bedruckbar, hochwertig verarbeitet und vollständig recyclingfähig, vereint das Papier-Mousepad Umweltbewusstsein mit Funktionalität und Design.

Österreich-Premiere im Livebetrieb
Auch im Bereich der Prozessautomatisierung setzte man neue Maßstäbe. Dataform Paper Processing präsentierte als Generalvertretung der Kern AG Schweiz das Kuvertiersystem K3600 mit dem neuen, ultraschnellen Einzelblattanleger K972 – erstmals live in Österreich. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation modernster Systeme von Müller Apparatebau, seit 2025 Teil der Kern-Gruppe. Das Hochleistungsschneidesystem Müller 6500 und das dynamische Kuvertiersystem MK8500 liefen im Dauerbetrieb und beeindruckten durch Präzision, Tempo und Vielseitigkeit.

Technik traf Weinviertler Lebensart
Neben den technischen Highlights spielte auch der Genuss eine Hauptrolle. Statt simpler Snacks erwartete die Gäste ein hochwertiges Buffet mit regionalen Schmankerln der Fleischerei Wild, die mit liebevoll zubereiteten Spezialitäten aus dem Weinviertel kulinarische Akzente setzte. Dazu servierte das Weingut Nastl aus Langenlois feine Tropfen an der hauseigenen Weinbar, die für entspannte Gespräche in gemütlicher Atmosphäre sorgte. Zwischen Duft von frisch Geselchtem, einem Glas Grünen Veltliner und inspirierenden Fachgesprächen entstand jene besondere Stimmung, die das DATAFEST auszeichnet – eine Mischung aus Professionalität, Gastfreundschaft und Begeisterung. „Wir wollten zeigen, dass Hightech und Herzlichkeit kein Widerspruch sind“, betont Stefan Achter von Dataform Media. „Das Datafest ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen, voneinander lernen – und gemeinsam genießen.“ Die positive Resonanz der fast 400 Besucher bestätigt: Das Datafest hat sich längst als Fixpunkt der österreichischen Druck- und Kommunikationsbranche etabliert. Es verbindet Innovation mit regionaler Verwurzelung, Technik mit Emotion – und schafft Begegnungen, die über den Messetag hinaus nachwirken. Mit spannenden Premieren, persönlichen Gesprächen und einem Fest für alle Sinne hat die Dataform-Gruppe einmal mehr bewiesen, dass sie zu den Impulsgebern der Branche gehört. Schon jetzt ist klar: Auch 2027 wird die Veranstaltung wieder zum Treffpunkt für Inspiration, Austausch und echten Pioniergeist.

Abschied von Klaus Entrup
Es ist fast ein Wink des Schicksals. Just am letzten Tag des Datafest 2025 verstarb der Gründer Klaus Entrup im 87. Lebensjahr. Er hatte über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Unternehmens bestimmt und gelenkt. Er war ein außergewöhnlicher Unternehmer und Gentleman der alten Wiener Schule – ein Mensch von Haltung, Verlässlichkeit und menschlicher Wärme, der über viele Jahrzehnte das Unternehmen und Partnerschaften geprägt hat. So war sein ausdrücklicher Wunsch, die Unternehmen der Gruppe in eine Stiftung zu überführen, um ihr Fortbestehen und ihre Weiterentwicklung im Sinne seiner Werte langfristig zu sichern. „Wir trauern um einen visionären Unternehmer und geschätzten Geschäftspartner. Sein Andenken halten wir in Ehren“, formulierte man nach dem Bekanntwerden des Ablebens.

 
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